35. WFV - Hallenturnier
Penaltyschießen am Fließband im Ferry Dusika-Stadion
von Hans Polyak
Von den 22 teilnehmenden Mannschaften - 16 Stadtligisten und sechs Ostligaklubs - arbeiteten sich acht Mannschaften - fünf aus der Ostliga (Simmering, Wiener SK, FAC, Rapid Amateure und Schwechat) sowie drei aus der Stadtliga (Stadlau, Post und Ostbahn XI) bis ins Viertelfinale vor. Der Finaltag war an Spannung kaum zu überbieten. Gleich vier der acht Partien wurden erst im Penaltyschießen entschieden.
Im ersten Viertelfinalspiel, das in den Schlussminuten recht turbulent verlief, behielt Stadlau gegen Post knapp die Oberhand.
Nichts für schwache Nerven war die anschließende Partie, in der sich FAC Team f. Wien gegen den Wiener SK erst im Penaltyschießen durchsetzte.
Einen klaren 6:2 - Sieg feierten die Rapid Amateure gegen Schwechat.
Das Simmeringer Bezirksderby wurde erst im Penaltyschießen entschieden. Simmering zeigte gegen die Ostbahner, die eine zweiminütige 5:3- Überlegenheit nicht zu nutzen wussten, Nervernstärke.
Auch im ersten Semifinale entschied das Penaltyschießen über Sieg und Niederlage. Überraschend schied ein Ostligist - Rapid Amateure - gegen eine Stadtligaklub - Stadlau - aus.
Munter ging es weiter mit dem Penaltyschießen, das den FAC in das große Finale, Simmering ins kleine Endspiel "katapultierte".
Im kleinen Endspiel siegten die Rapid-Youngsters knapp gegen Simmering. Der entscheidende Treffer fiel vier Sekunden vor Schluss.
Im großen Finale blieb wie im Vorjahr ein Stadtligist erfolgreich. Stadlau setzte sich mit einem 4:3 - Sieg gegen den Ostligaklub FAC Team für Wien die diesjährige Hallenkrone auf.
Torschützenkönige wurden Toni Saric und Manuel Szvoboda von FC Stadlau, Daniel Randak und Armin Kamenjasevic von Rapid Amateure sowie Alexander Reitbauer von Simmering. Die Siegerehrung nahmen WFV-Präsident Robert Sedlacek, Vize Reinhard Willrader, Stadtliga-Vorsitzender Günter Trimmel sowie Fritz Csarmann ("Adidas") vor.
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