8. Mädchenfußballtag
am 23. September im Ernst Happel- Stadion
von Hans Polyak
Eine bereits zur Tradition zählende Fußballveranstaltung
- der Wiener Mädchenfußballtag - steht am 23. September auf dem
Stundenplan. Eine Veranstaltung des Wiener Fußball- Verbandes
und des Wiener Stadtschulrats. Dazu WFV- Präsident Robert
Sedlacek.
Robert, nur noch wenige Tage und die Schulmädchen kommen
beim diesjährigen Mädchenfußballtag zum Zug. Man kann dabei
ohne weiteres von einem fußballerischen Großereignis sprechen.
WFV- Präsident Robert Sedlacek: Diese Veranstaltung
ist in den vergangenen Jahren zu einer lieb gewonnenen
Einrichtung geworden und zählt zweifelsohne zu den Höhepunkten
des Schulfußballs, zumal sich dieses Fest in den vergangenen
sieben Jahren eines regen Zuspruchs erfreut hat. Der Wiener
Mädchenfußballtag war immer ein voller Erfolg mit bis zu 800
Besuchern. Und er soll auch heuer wiederum die Schulen
ansprechen. Der Slogan lautet: Komm zum Fußball! Ich hoffe,
dass das Wetter mitspielen wird, um den 8. Wiener
Mädchenfußballtag wieder in die Erfolgsbilanz einordnen zu
können. Wir wollen den teilnehmenden Schülerinnen einen
Vormittag lang Spiel und Spaß bieten. Und das sollte auch
heuer wiederum gelingen. Wir bemühen uns, ein
abwechslungsreiches Programm zu bieten.
Das genaue Programm?
WFV- Präsident Robert Sedlacek: Ein Spielfeld wird in
kleine Abschnitte unterteilt, sodass es für alle
Fußballbegeisterten die Möglichkeit zum Kicken geben wird. Auf
einem anderen Fußballplatz wiederum werden Stationen aufgebaut.
Dort kann sich jede Schülerin selbst testen. Zum Beispiel wird
es eine Schusswand geben. Hier geht es um Treffsicherheit und
Schussgeschwindigkeit. Jede Teilnehmerin bekommt eine Urkunde
mit ihrem Ergebnis. Bei einem Reaktionstest misst ein Computer,
wer auf verschiedene Signale schneller reagieren kann. Auf
einem Slalomkurs (ohne Ball), wird elektronisch gemessen, wer
schneller startet, wer beweglicher ist und wer rascher wendet.
Zusätzlich werden bei mehreren Stationen Geschicklichkeit und
Beweglichkeit getestet. Zwischendurch gibt es Aerobic mit Musik
für alle.
Der Standort hat sich im Gegensatz zu den letzten Jahren
geändert.
WFV- Präsident Robert Sedlacek: Der Mädchenfußballtag
wird diesmal auf den Trainingsplätzen des Ernst Happel-
Stadions durchgeführt werden und nicht wie zuletzt auf unserer
ehemaligen Verbandsanlage neben dem Horr- Stadion. Der
Standortwechsel ist sicherlich kein Problem. Im Gegenteil! Die
U- Bahn fährt direkt zum Wiener Stadion, das dadurch sehr
schnell erreichbar ist. Zudem haben wir einige Kunstrasenplätze
zur Verfügung, auf die wir bei etwas schlechterem Wetter
zurückgreifen können.
Sinn und Zweck des Mädchenfußballtags ist, die weiblichen
Kids zum Fußball, zu den Vereinen, zu bringen. Gibt es da
seitens der Klubs eine Rückmeldung?
WFV- Präsident Robert Sedlacek: In diesem Zusammenhang
muss man zwei Aspekte in Betracht ziehen. Man will den
Mädchenfußball in den Schulen populär machen. Wir wollen auch
die Lehrkräfte davon überzeugen, dass Fußball auch für Mädchen
interessant sein kann. Weiters wollen wir natürlich jene
Talente, denen Fußball Spaß macht, den Klubs zuführen. Darum
haben wir heuer ein etwas geändertes Konzept. Im Anschluss an
den Mädchenfußballtag bieten wir den interessierten Mädels
mehrmals ein gemeinsames Training - ausgeführt durch den WFV-
Sportchef Peter Leitl und unserem Betreuerstab - an. Um
dann eben nahtlos zu einem Verein wechseln zu können.
Wie zuletzt kommt auch wiederum die Achse WFV und
Stadtschulrat zum Tragen.
WFV- Präsident Robert Sedlacek: Der
Mädchenfußballtag ist eine schulbezogene Veranstaltung. Der
Wiener Stadtschulrat unterstützt uns in dankenswerter Weise.
Schulklassen können mit ihren Lehrern zu unserer Veranstaltung
kommen. Mit Getränken und vor allem diversen Spielen werden wir
dafür sorgen, dass sich alle Besucher wohlfühlen werden.
Wird die Veranstaltung wiederum mit Promi- Fußballern
garniert sein?
WFV- Präsident Robert Sedlacek: Wir stecken
noch in der Planung. Wir werden uns um die Kicker bemühen,
wissen aber gleichzeitig, dass deren Terminplan gesteckt voll
ist.

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