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Leistungskader Wien

Stand Juli 2009
Der  Leistungskader Wien besteht aus dem Talente-, Sichtungskader und dem Juniorskader.

Den speziellen Vorgaben der ÖFB-Schiedsrichterkommission entsprechend  gehören diesem Kader  junge und besonders talentierte Schiedsrichter an, die für Einsätze in der höchsten Spielklasse des WFV, der Regionalliga oder der Bundesliga entsprechend gefördert und ausgebildet werden sollen.

Aufgrund der durch die Schiedsrichterkampagne hohen Anzahl an gewonnenen Jungschiedsrichtern wurde im Juli 2009 der Sichtungskader wieder auf die Leistungsklasse 5+6 (Oberliga, 1.Klasse) reduziert und zeitgleich für die Leistungsklasse 7+8 (2.+3.Klasse) der Juniorskader ins Leben gerufen. Dem Talentekader gehören nach wie vor Schiedsrichter der 3+4 (Regionalliga, Landesliga) Leistungsklasse an.

Dazu gesellt sich ein im erweiterten Blickfeld des Leistungskaders, diesem de jure aber nicht angehörend,  befindlicher Nachwuchskader, der an allen Aktivitäten des Leistungskaders teilnehmen soll. (Trainings, Schulungen, ...). Durch die zeitgerechte Einbindung sollen sich junge und talentierte SchiedsrichterInnen an den Leistungskader annähern.

Durch die zeitnahe Heranführung an die Leistungsgruppen sollen Talente so früh wie möglich erkannt werden. Gleichzeitig ist es aber aufgrund der hohen Anzahl an Jungschiedsrichtern notwendig geworden, diese im Juniors- und Nachwuchskader in deren Entwicklung  zu beobachten.

Die Zusammensetzung  der Kaderzugehörigkeit richtet sich nach Einsatz, Entwicklungspotential und Einstellung der Kadermitglieder und wird jährlich überprüft.

Die Leistungskadermitglieder werden aus einem Pool von Beobachtern beurteilt, um eine Streuung der Beurteilungsergebnisse zu vermeiden.

Die Talente- und Sichtungskadermitglieder begleiten zusätzlich persönliche Mentoren, welche durch persönliches Coaching für den Feinschliff  verantwortlich sind. Entscheidend für die Zuteilung eines Mentors ist die Fähigkeit und das Alter des Mentees. Unerheblich hingegen ist die Dauer der Zugehörigkeit zum Kollegium.

Ein großer Erfahrungsschatz als Schiedsrichter oder Beobachter in den höchsten Leistungsklassen muss die Grundvoraussetzung eines Mentors sein. Hingegen schließt eine aktive Karriere ein Mentoring nicht aus. Die Pärchenbildung sollte 2 Jahre jedoch nicht überschreiten, um Einschleifungen fortan zuhalten.

Folgende Punkte müssen von allen Beteiligten eingehalten werden um das gemeinsame Ziel erreichen zu können:
  •   uneingeschränkter Informationsfluss
  •   permanente Kommunikation
  •   Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  •   Loyalität
  •   Vertrauen
  •   Zielstrebigkeit
  •   Einsatzbereitschaft
  •   Reformbereitschaft
  •   Ein vernünftiges Maß an Entscheidungshärte

Eigeninteressen haben in diesem Projekt keinen Platz
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